Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium

Das Emilie-Wüstenfeld-Gymnasiums in Hamburg hat sich in der Projektwoche 2011 intensiv mit der KZ-Gedenkstätte Neuengamme befasst. Entstanden ist ein Projektblog, welches vor allem zur Dokumentation und Diskussion der Gruppenarbeiten sowie zur Online-Präsentation der Ergebnisse dient. Mehr erfahren Sie in den Antworten unseres Fragenkatalogs.

Unser Fragenkatalog

Name des Projekts: Besuch der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Inhalt des Projekts:

Begegnung mit dem ehemaligen Tatort und der Gedenkstätte des KZ-Neuengamme und selbst bestimmte Schülerarbeiten an den eigenen Fragen, dokumentiert und veröffentlicht in einem Weblog

Ziel des Projekts:

Entwicklung und Bearbeitung von eigenen Fragestellungen anhand der Begegnung mit einem Tat- und Gedenkort , Präsentation der Ergebnisse in der Öffentlichkeit und Schulöffentlichkeit, Kollaboratives Lernen trainieren, Medienkompetenz erweitern, Wissen über NS-Lagersystem bilden

Ergebnis/Produkt des Projekts:

In einem Weblog wurden die Schülerarbeiten veröffentlicht, zum Teil mussten die Schüler auf Kommentare antworten. Als Folge entstand noch ein kreativer „Transport“ des Weblogs in den Real Life Schulraum, der die Präsentation und Auseinandersetzung mit dem erarbeiteten Wissen in der Schulcommunity ermöglichte.

Durchführende Einrichtung: Emilie-Wüstenfeld-Gymnasium Hamburg

Einsatz in welchem Fach/welche Fächer: Geschichte, Kunst (fächerübergreifend)

Dauer/Häufigkeit des Einsatzes

  • 1 Projektwoche

Benötigte Technik und Finanzierung:

Welche Geräte wurden eingesetzt?

  • Computer der Schule und eigene Geräte der Schüler zuhause

Welche Software wurde eingesetzt?

  • wordpress.com, prezi.com, titanpad.com,

Welche digitalen Inhalte werden genutzt/erstellt?

  • Texte der Schüler als Posts, Einführung ins Bloggen mit einer Prezi-Präsentation

Wie wurde der Medieneinsatz finanziert? – keine Kosten

Ablauf des Projekts

Bitte beschreiben Sie, wie ein Unterricht unter dem Einsatz des Mediums abläuft? Was würde ein Beobachter dort an Aktivitäten wahrnehmen?

  • zwei Tage Besuch an der KZ-Gedenkstätte mit projektortientiertem offenen Arbeiten; 1 Tag Bloggen lernen unter Anleitung und Beratung, 1 Tag Texte entwickeln, peer-reviewen,posten, vernetzen; 1 Tag planen und umsetzen der „Real Life-Transformation“

Begründungen für das Projekt:

Warum haben Sie sich entschieden, digitale Medien im Unterricht/ für das Projekt einzusetzen?

  • Weil man damit am besten in einer Gruppe individuell und kollabortiv lernen kann.

Welche/s Ziel/e sollte/n erreicht werden?

  • Selbstständigkeit, Sinnbildung, Sinnbildungslernen; die Fähigkeit zur Entwicklung eigener Bezüge und Fragestellungen, zur domainenangemessenen methodischen Bearbeitung und zur Kollaboration mit anderen entwickeln, Medienkompetenz erweitern, Selbstwirkisamkeit stärken; grundlegende Kenntnisse über das NS-Lagersystem und spezielle Kenntnisse über den Tatort KZ-Neuengamme erarbeiten

Welche Ziele wurden tatsächlich erreicht?

  • Insgesamt alle, je nach Schüler auf verschiedenem Niveau und mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Schwierigkeiten, Widerstände, Tipps:

Mit welchen Schwierigkeiten und  Widerständen ist zu rechnen?

  • Bei den Schülern gab es weder Schwierigkeiten noch Widerstände. Im Gegenteil: An jedem folgenden Projekttag arbeiteten die Schüler mit zunehmender Motivation und Freude. Probleme gab es mit dem Filter der Schule, der es sehr erschwerte, dass die Schüler an ihr Blog herankamen. Zum Teil mussten sie abends zu Hause von den eigenen Geräten aus arbeiten.

Welche Verbesserungsvorschläge gibt es für KollegInnen oder für eine erneute Umsetzung?

  • Mehr Netz!

Ressourcen:

  • Gibt es weitere Links/Ressourcen/Dokumentationen zu Ihrem Projekt? – nein
  • Ist das Projekt wissenschaftlich begleitet? – nein

Formales:

  • Bundesland: Hamburg
  • Verantwortlicher: Lisa Rosa, lisa.rosa@li-hamburg.de
  • Webseite des Projekts: Projektblog Besuch der KZ Gedenkstätte Neuengamme
  • Das Artikelbild wurde mit Erlaubnis der Webseite der Schulen entnommen

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